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Zum pädagogischen Hintergrund des Projektes Adventure Alps Allgäu

Der etwas andere Skikurs für junge Leute ab 16 Jahren: Erlebnispädagogik, soziales Lernen und Medienkompetenz

Das Projekt Adventure·Alps·Allgäu, ein Freizeitangebot mit Wintersport und Multimediaunterricht, hat eine in Deutschland einzigartige pädagogische Konzeption. Es bietet Seminarwochen für Schüler(innen) ab 16 Jahren, die Erlebnispädagogik (Wintersportaktivitäten), soziales Kompetenztraining und das Erlernen von der Multimediafähigkeiten (Bearbeitung des von den Jugendlichen bei den Wintersportaktivitäten aufgenommenen Bild- und Videomaterials) integriert. Den Jugendlichen steht während des gesamten Aufenthaltes ausgewähltes Fachpersonal zur Verfügung.

Erlebnispädagogik und Soziales Lernen

Hintergrund des pädagogischen Konzeptes von Adventure·Alps·Allgäu stellt die aktuelle Situation in den Schulen dar, die aufgrund der Fülle des zu vermittelnden Lernstoffes kaum noch Möglichkeiten lässt, eine Gruppenzusammengehörigkeit zwischen den Schüler(inne)n aufzubauen. Hier können Freizeitangebote, wie das Projekt Adventure·Alps·Allgäu mit erlebnispädagogischen Inhalten und Förderung der sozialen Kompetenzen zum Aufbau der Klassengemeinschaft genutzt werden. Darüber hinaus wird dieser Ansatz aus der Gewissheit heraus angeboten, dass für Jugendliche die Suche nach Erfahrungen aus erster Hand ein wesentliches Merkmal erfolgreicher Lernerfahrungen ist.

Die Erlebnispädagogik beschreibt einen pädagogischen Ansatz, der das eigene Erfahren, das unmittelbare Erleben und Lernen – das Learning by Doing – in den Vordergrund stellt. Sie hat zum Ziel, die Persönlichkeitsentwicklung und die sozialen Kompetenzen des jungen Menschen über ein Lernen mit allen Sinnen, mit Hand, Herz und Verstand zu fördern. Das Projekt Adventure·Alps·Allgäu bietet Erlebnispädagogik pur: Die Jugendlichen können sich hier körperlich auspowern, ihre Grenzen erkunden, sich selbst erleben und ihre Selbsteinschätzung schärfen, ihre Angst überwinden und tolle Erfahrungen in der Gruppe machen. So ganz nebenher kann man beobachten, wie der Zusammenhalt in der Gruppe wächst und wie der Einzelne lernt, zuverlässig zu sein und sich auf andere zu verlassen.

Die Schüler(innen) erleben im Projekt Adventure·Alps·Allgäu, dass sie über die notwendigen Fertigkeiten verfügen, um ihre persönlichen Ziele zu erreichen (hier u. a. ungewohnte körperliche Belastungen zu meistern, sich in eine Gruppe zu integrieren und einen schönen selbstgeschnittenen Urlaubsfilm mit nachhause zu nehmen). Das fördert ihr Selbstvertrauen, macht sie optimistischer und steigert ihr Vertrauen in ihre eigenen Fähigkeiten, Konflikte in Zukunft selbständig lösen zu können.

Medienkompetenz

Die Erlebnisse ihrer Schulfreizeit wollen die Schüler(innen) natürlich gern alle festhalten und den Freunden und Eltern zu Hause zeigen. Fachkundige Moderatoren begleiten die Teilnehmer(innen) bei der Bearbeitung des Bild- und Videomaterials vom Tage und schulen sie bei der Erstellung eines Videofilms. Damit wird über Learning by doing Medienkompetenz ganz spielerisch und mit viel Freude am Endprodukt vermittelt.

Hintergrund hierfür ist, dass neue Medien ein großes Potenzial für die Erweiterung von Unterricht besitzen. Ohne die sinnvolle und konsequente Medienintegration in die schulische Ausbildung wird der Sprung in die Informationsgesellschaft nicht gelingen. Schülerinnen und Schüler benötigen deshalb in Zukunft neue Kompetenzen und Orientierungen. Dazu gehört auch die Ausbildung im Umgang mit Medien.

Im Projekt Adventure·Alps·Allgäu wird hierfür die pädagogisch die Variante des schülerzentrierten Multimedia-Einsatzes, das „Do-it-yourself-Multimedia“, wie es durch das Filmen und den Filmschnitt sowie die Veröffentlichung geschieht, favorisiert. Die fachlich geschulten Betreuer(innen) werden zu Lernberater(inne)n der Schüler(innen).

Zielsetzungen des Projekts Adventure·Alps·Allgäu